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Kunst
Rubinglas des ausgehenden 17. und des 18. Jahrhunderts Klicken für Großversion

Dedo von Kerssenbrock-Krosigk

Rubinglas des ausgehenden 17. und des 18. Jahrhunderts

Aufl. 2001, 284 S., 126. s/w u. 16 farb. Abb., LN SU, 21,5 x 30 cm.

Verfügbar ab: 29.12.2009
EAN: 9783805328050
Artikelnummer: 39863

früher 86,00 € jetzt nur 16,99 € inkl. MwSt. zzgl.
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Inhalt

Anfang der 1680er Jahre gelang dem Glasmacher und Alchemisten Johann Kunckel in Potsdam die Herstellung makellos durchgefärbter Goldrubin-Hohlgläser. Geringe Mengen fein in der Glasmasse verteilten Goldes rufen das leuchtende, klare, dem Rubin-Edelstein entsprechende Purpurrot hervor. Die besten Glashütten in Mitteleuropa bemühten sich um das Geheimnis der Herstellung, und einige Glasmacher sahen sich bald dazu in der Lage, doch besßen die wenigsten den finanziellen Rückhalt, der zu einer geregelten Produktion erforderlich gewesen wäre. So blieben Goldrubingläser selten, vornehmlich den Fürstenhöfen vorbehalten, in deren Nachlässen sich noch heute die umfangreichsten Rubinglassammlungen befinden. ....

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