Aufl. 2000, 250 S., einige s/w Abb., br., 16,5 x 24 cm.
Verfügbar ab:
30.12.2010
EAN: 9783799578622
Artikelnummer: 36207
Auf Betreiben von Herzog Carl wurde 1776 an der Hohen Carlschule in Stuttgart ein Institut für Kupferstecherei gegründet und Johann Gotthard Müller (1747-1830) als erster Professor verpflichtet. Ausgebildet in Stuttgart und Paris - wo er in die Königliche Akademie aufgenommen wurde - baute Müller eine international hoch angesehene akademische Kupferstecherei-Klasse in Stuttgart auf. Duch zahlreiche Aufträge aus frankreich, England und Deutschland erwarb sich der Künstler eine Bekanntheit, die kaum ein anderer zeitgenössischer deutscher Stecher erreichte. Die künstlerische und wirtschaftlichen Bedingungen des Werkes von Johann Gotthard Müller und seines Sohnes Johann Friedrich Wilhelm Müller werden untersucht. Die Struktur und Organisation des Kupferstecherei-Instituts sowie die Formen und Bedeutung der zeitgenössischen Rezeption sind Gegenstand der Analysen. Ein umfassendes Werkverzeichnis der beiden Müller begleitet außerdem die erstmals erstellte Dokumentation der Archivalien. Die Arbeit wurde mit dem internationalen Nachwuchsförderpreis zur Erforschung der Graphischen Künste "Coniuncta florescit" des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München, ausgezeichnet.